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Bergtour - Dolomiten - 2011
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„Die Natur beschenkt den Menschen mit den faszinierendsten Bildern, wie etwa die einmalige Landschaft der Dolomiten.“
Eugen E. Hüsler, Autor und Bergsteiger

 


Entstehungsgeschichte


Die Dolomiten sind einer der landschaftlich schönsten Bergmassive der Südalpen. Das Gebirge besteht zu großen Teilen aus Sedimentgestein, das deutlich typische Schichtungen aufweist. Dazwischen findet man auch Lagen aus versteinerten Korallenriffen, die in der Tethys der Trias gewachsen waren. Dieses Gestein wird als Dolomit bezeichnet.

 

Früher trugen einige Berggruppen noch nennenswerte Gletscher, der einzige heute noch existierende größere Gletscher ist der Marmolatagletscher. Der Name der Dolomiten wie auch des Dolomitgesteins leitet sich von dem französischen Geologen Déodat de Dolomieu (1750 - 1801) ab. Bevor dieser das Dolomitgestein beschrieben hat, war die Bezeichnung Monti pallidi (‚bleiche Berge') verbreitet.

 

Das eigentliche, von Dolomieu beschriebene Gestein bzw. das darin enthaltene Mineral Dolomit macht jedoch nur einen kleinen Teil der Dolomiten aus. Es ist aufgrund des hohen Magnesiumgehaltes gelblich gefärbt. Die übrigen Gebiete bestehen hauptsächlich aus weißlich-grauen Kalksedimenten mit geringem Dolomit-Anteil. Wegen der ähnlichen Gesteinsstrukturen hat sich der Name im Sprachgebrauch auf die gesamten Dolomiten sowie auf das entsprechende Kalk-Sedimentgestein übertragen.

 

 

Geografie


Die Abgrenzung der Dolomiten wird verschieden gehandhabt. Nach herkömmlichem Verständnis werden sie begrenzt:

 

  • im Norden durch das Pustertal
  • im Osten durch Sexten, Kreuzbergsattel und Piave
  • im Süden wiederum durch den Piave, die Linie Feltre-Genebe/Enego und Valsugana
  • und im Westen durch die Täler von Etsch und Eisack begrenzt.

 

Höchster Berg der Dolomiten ist die Marmolata mit 3.342 Höhenmetern.

 

 

Sprache und Geschichte


Die Dolomiten gingen aus der Völkerwanderung als ladinisches Sprachgebiet hervor, wurden aber mit der Entstehung Tirols und der Eingliederung des Trentino in das Heilige römische Reich ab dem Mittelalter durch bajuwarische Siedler teilweise germanisiert, daneben stößt vom Süden her bis heute das Italienische vor.

 

Während des Gebirgskriegs 1915-1918, als Italien auf Seiten der Entente im Ersten Weltkrieg kämpfte, war die Grenze Gebirgsfront. Vielerorts sind noch Kriegsspuren zu sehen, insbesondere der durch Sprengung zum Einsturz gebrachte Gipfel des Col di Lana.


In dieser historisch bewegten, sprachlich vielfältigen und landschaftlich einmalig schönen Region Urlaub zu machen,
ist ein Genuss für Körper und Geist.